Lara und Meike: Das Leben in unseren englischen Gastfamilien

 

Vor unserer Abreise stellten wir uns natürlich auch erstmals die Frage, ob wir uns in unseren Gastfamilien wohlfühlen werden. Doch schon gleich am Flughafen, wo uns die Austauschpartner herzlich empfingen, wurden uns die anfänglichen Unsicherheiten genommen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Familien sich gut darauf eingestellt hatten uns „Fremde“ für eine Woche in ihre Familie aufzunehmen, dadurch haben wir den Alltag hautnah miterleben können. Außerdem haben wir den Eindruck bekommen, dass die Gastfamilien sich nicht nur nach uns gerichtet haben, sondern so normal wie es eben mit einem neuen Familienmitglied geht, ihren alltäglichen Tagesablauf weitergeführt haben, um uns ein authentisches Bild von ihrem Leben vermitteln zu können. Dennoch haben wir die Möglichkeit bekommen kleine familiäre Entscheidungen mitzuentscheiden wie z.B. Essenswünsche oder private Aktivitäten am Nachmittag. Bei uns in der Gruppe hatten die meisten ihr eigenes Zimmer und damit einen Raum in den sie sich zurückziehen konnten, um sich von den vielen Eindrücken, Unternehmungen und dem englischsprachigen Umfeld erholen zu können.

Alles in allem ist der Lebensstil nicht sonderlich von unserem zu unterscheiden. Einige stellen sich sicher jetzt die Frage warum man dann an einem Austausch teilnehmen soll, wenn es dort gar nicht so anders ist. Doch am Ende hat man neben neuen Freunden noch tierische Freunde (Haustiere), zusätzlich Geschwister und die zugehörige Familie in sein Herz geschlossen. Auch wenn diese viele Meilen entfernt sind, kann man sie trotzdem jederzeit wieder besuchen und wird bestimmt immer mit offenen Armen empfangen.